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DER TANZ ALS AUSDRUCK DER SEELE DAS INNENLEBEN IN DER BEWEGUNG DES KÖRPERS

DER TANZ ALS AUSDRUCK DER SEELE
DAS INNENLEBEN IN DER BEWEGUNG DES KÖRPERS

Kennen Sie das Bild von dunkelhäutigen Tänzern, wenn Sie im Rhythmus der Musik Ihren Körper bewegen, mit dem Gefühl, dass ihr Blut erfüllt ist von Musik und Leben? Es ist ansteckend. Ein Bild, das unter die Haut geht, vielleicht mit dem Wunsch, in diesem Moment im Einklang mit den Menschen und der Musik zu sein. Es fällt uns auf, dass wir selbst uns nur zögernd darauf einlassen können, sollten wir einen Versuch starten.

Es gibt eine Vielfalt verschiedener Musikrichtungen. Es kann sein, dass wir einmal langsame Musik lieben, dann eher schnelle, harte. Ob eher getragen oder eher treibend - innerlich bewegen soll uns Musik immer. Es hängt demzufolge von unserem Seelenbefinden ab, das zu diesem Zeitpunkt vorliegt. Dabei kann es sein, dass die Musik etwas in uns auslöst, ein Schauern oder ein Gefühl wie Wut oder Freude. Woran liegt das?
In unserem Alltagsleben sind wir sehr konditioniert, wir richten uns nach vielen Regeln, nach Vorschriften, nach Ergebnissen, nach allem, das den Aspekt des Rationalen in sich trägt. Sind wir zu sehr rational, geht uns meist das Lebensgefühl abhanden, unser eigener Rhythmus findet keinen Raum, die Anpassung an Bedingungen hat die Oberhand gewonnen.
Vor allem heute suchen immer mehr Menschen nach dem Gefühl, das von Freiheit Lebensfreude und Veränderung erfüllt ist.

Dieses Wissen hat sich zum Beispiel die inzwischen verstorbene amerikanische Rhythmenlehrerin Gabrielle Roth zu eigen gemacht und daraus eine Tanzform entwickelt, die verschiedene Rhythmen während einer Tanzabfolge beinhaltet. Sie wird oft als mögliche Therapieform verwendet. Dort gibt es ein Fliesen, Beats, Chaos, Lyrik oder auch Stille. Alles wird durch den Körper erlebt und kommt zum individuellen Ausdruck.

Was ist es, was das Tanzen so anziehend macht?
Die Musik besteht aus ihrer eigenen Frequenz, so wie unser Körper aus seinen eigenen Schwingungen besteht. Lassen wir uns auf die Musik ein, so kann der Körper sich frei nach der Musik bewegen und lässt somit den eigenen, zumeist unterdrückten Gefühlen freien Raum, denen wir im Alltag in der Regel keinen Raum geben wollen oder können.

Der Tanz ist eine Ausdruck des eigenen Befindens, eine Möglichkeit Hingabe an den Moment zu üben, der alles Vergangene und Kommende vergessen lässt. Das ist es, was daran so wertvoll ist. Auch beim Tanz können wir die Grenzen erkennen, die unser Geist sich im Laufe der Zeit auferlegt hat.
Es entsteht dadurch gleichzeitig die Möglichkeit diese Grenzen zu erweitern. Wenn wir uns trauen würden, all dem durch Bewegung Ausdruck zu verleihen, was tief in uns vergraben ist, dann wären wir frei für den Moment.
Da gibt es keine Regeln, Vorgaben oder Bewertungen, die uns des eigenen Lebens berauben. Alles ist zulässig. Keine Abfolge von vorgegebenen Tanzschritten, keine Figuren. All diese entspringen aus gegebenen Vorstellungen. Warum nicht auf der Ebene des Tanzes wenigstens zulassen, was unser Seele offenbaren möchte?

Die Musik war schon zeitlebens ein Instrument, das seinen eigenen Platz hatte und der Seele den Raum geben konnte, den sie schon immer forderte. Schon über Jahrhunderte hinweg. Ob als Komponist, Tänzer oder Sänger, so viele Facetten und Rollen ruft sie in uns hervor.
Kommen wir raus aus unserem körperlichen Gefängnis, damit auch die Seele für einen kurzen Moment das Gefühl der Befreiung erfährt. Womöglich trägt und begleitet sie uns auch weiter in andere Regionen, bis Alltag oder in das Überweltliche hinein …

Gerhard Schmid


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