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WIE UNS MEDITATION HELFEN KANN



EIN WEG ZU KLARHEIT, RUHE UND GELASSENHEIT

Obwohl sich gesellschaftlich viel gewandelt hat, so gibt es doch Dinge, die sich nie verändern. Sie sind zeitlos und immer gültig. So die Praxis der Meditation, die heute immer mehr Beachtung findet, obschon sie hunderte von Jahre alt ist. Mystiker, selbst Heilige haben sich ihrer bedient. Meditation war und ist ein fester Bestandteil verschiedener Traditionen, Religionen und aktuell auch vieler Therapieformen. Der Grund der Bedeutung sind ihre für viele Menschen wertvollen Auswirkungen im täglichen Leben.

Was macht Meditation so wertvoll?
Dadurch, dass sie nichts weiter als ein Instrument ist, den Geist und den Körper zur Ruhe kommen zu lassen, erscheint sie verständlich und einfach. In ihrer Ausführung allerdings ist sie sehr anspruchsvoll. Es bedarf einer Menge an Tugenden, um die positiven Wirkungen der Meditation zu erfahren. Sie ist der ergänzende Pol zu der Lebensweise der westlichen Welt: Sie ist der Weg nach innen. Ihre Ergebnisse sind vordergründig zunächst nicht offensichtlich sichtbar, weder im Inneren noch in einer Art äußerer Erfolg. Es gibt keine Helden, nichts geschieht schnell; es braucht Geduld, Willenskraft zum Üben, eine Konzentrationsbereitschaft für den Moment.

Aber Meditation hat große Auswirkungen, wenn sie regelmäßig praktiziert wird. Viele, die schon länger meditieren, sprechen von mehr Klarheit der Gedanken, mehr Gelassenheit, mehr Bewusstheit, von einem In-sich-Ruhen, einem Sich-zu-Hause-Fühlen und sie sagen auch, wie schwer es manchmal ist, sich für die Meditation zu entscheiden, da doch der Geist mit dem beschäftigt ist, was noch vorher zu erledigen wäre.

Im Alltag vermittelt die Meditation spürbar mehr Klarheit und eine sich verändernde Sichtweise. Doch oft glauben die Menschen, sie hätten keine Zeit dafür…ob das wirklich immer so ist?
Es gibt sehr viele verschieden Arten der Meditation. Sie wird in der Regel aufgerichtet sitzend praktiziert, mit einer entspannten Haltung und die Inhalte sind oft dieselben. Am besten beschreibt der Begriff des „Achtsamen Verweilens in jedem Moment“ den Zustand der Meditation.

Ayyah Khema, eine verstorbene Meditations- und Achtsamkeitslehrerin, merkte an, dass ein bemühtes Zur-Ruhe-Kommen-Wollen in der Meditation eher hinderlich ist. Sie berichtet von 8 verschiedenen Vertiefungen der Meditation, die aber detailliert zu beschreiben würde zu weit gehen. Nach ihren Ausführungen gibt es viele verschiedene Meditationsarten, doch alle führen zum gleichen Ziel: Ein völliges „Präsent-Sein“ in jedem Moment, bei Fortgeschrittenen den ganzen Alltag begleitend - die Frucht langen Übens.

Durch dieses Üben entstehen die Gefühle von mehr innerer Freiheit, Freude und Ruhe, nach denen viele Menschen suchen. Und die Gefühle sind entscheidend für unser Befinden, das heißt jede Meditation, die diese Gefühle entstehen lässt, ist die richtige. Der Weg in die Meditation kann individuell sein. Ein guter Einstieg zu Beginn jeder Meditation ist das Gefühl der Dankbarkeit zu üben und zu erleben (hier kann das Objekt, wofür man dankbar sein kann, frei gewählt werden). Weitere, sehr wesentliche Merkmale sind Heiterkeit, das Zur-Ruhe-Kommen und die Verringerung der Gedanken. Diese werden natürlich nie ganz weg sein. Sie haben eine entscheidende Wirkung auf unser Befinden. Denn jemand, der Schlechtes denkt, wird und kann sich nicht wohl fühlen. Und dieses Wohlgefühl ist unabdingbar. Die Gedanken erzählen uns den ganzen Tag Geschichten, doch wir können entscheiden, ob wir sie weiter führen wollen. Sie werden meistens nicht bewusst wahrgenommen. Diese Gedanken werden in der Meditation schneller erkannt und wiederholt „losgelassen“. Ein Ablehnen der Gedanken führt nicht zum Ziel.

Hilfreich ist es den Atem beim Bauchteil zu beobachten, bei der Mitte des Menschen. Dann gibt es weniger Raum für Gedanken. Und wer schon länger übt, weiß, dass es gar nicht so leicht ist, dort mit der Achtsamkeit zu bleiben.
Viele Bücher über die Meditation sind gute Begleiter, doch der beste Begleiter ist die tägliche Praxis, allein und unter Anleitung. Nur dafür muss die Entscheidung jeden Tag neu getroffen werden. Somit entwickeln sich Willensstärke, Gelassenheit und Geduld. Es lohnt sich.

Gerhard Schmid

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